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Die Herkunft der Dackel

Bereits seit Ende des 17. Jahrhunderts werden die Dachshunde in jagdlichen Schriften der Literatur erwähnt. Der Dackel ist der kleinste Jagdgebrauchshund und wurde für die Arbeit unter der Erde (Baujagd) gezüchtet. Daher stammt auch der Name “Dachshund”.Die Rasse der Dackel hat sich aus der dackelähnlichen Rasse der Bracken und des Biberhundes entwickelt. Die Bracke war hochläufig, kurz- oder rauhaarig. Durch die Verpaarung der Dachsbracke mit Spaniel und Wachtelhunden sowie durch das Einkreuzen von Dandie Dinmont Terrier in den Biberhund entstanden wahrscheinlich die Langhaar-, Kurzhaar- und Rauhhaar-Dachshunde.

Dackel sind niederläufige Jagdhunde, die speziell für die Jagd auf Dachse und Füchse gezüchtet wurden, in deren Bauten sie zum Einsatz kommen. Dackel sind liebenswürdig, mutig, Fremden gegenüber mißtrauisch, intelligent aber auch eigensinnig. Drei Größen werden unterschieden: Normalgröße mit 6,5-9 kg Gewicht mit 15 Monaten, Zwergteckel mit unter 4 kg mit 18 Monaten und Kaninchenteckel mit unter 3,5 kg mit 18 Monaten und max. 30 cm Brustumfang. Das Fell kommt in den drei Schlägen Langhaar, Kurzhaar und Rauhaar vor.

Der Dackel oder Teckel, wie er auch genannt wird, ist eine intelligente Persönlichkeit. Obwohl auf vielen Kunstgegenständen alter Hochkulturen ähnliche Hunde zu finden sind, geht man davon aus, daß der Dackel sich ausschließlich in Deutschland zur Zeit der römischen Besiedlung entwickelte und zur Jagd auf Hirsche, Hasen und andere Nagetiere abgerichtet wurde. Die Hunde gibt es in sechs Varianten, glatt-, lang- und drahthaarig, in Standard- und in Miniaturgröße. Der Dackel verfügt über eine besondere Beobachtungsgabe und vermag Wünsche auf so nette Art durchzusetzen, daß man ihm nur schwer widerstehen kann. In der Haltung unproblematisch, wenn gleich zuweilen eigensinnig, ist er ein unterhaltsames Haustier und aufmerksamer Wachhund.