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Geschichte

Zur Geschichte:

Am Todestag seines Dackels kam dem DDR-Bürger Egon K. die Idee, diesen ausstopfen zu lassen, um auch über den Tod hinaus ihm nah zu sein. Abends beim staatlich subventionierten Billigbier berichtete er in fröhlicher Runde von seinem Vorhaben. Ein Langohr trug dieses gleich der Staatsmacht vor. Und diese nahm die Angelegenheit äußerst ernst, stufte sie im Sinne von Marx, Engels und Lenin mit oberster Priorität ein und setzte ihren ganzen Machtapparat in Bewegung. Unzählige Ingenieure übernahmen die Idee des hohlen Dackels von Genossen Egon K. und entwickelten ein Konsumgut, dass der breiten sozialistischen Masse dienlich war und nicht nur einen, sondern alle DDR-Bürger fröhlich machte: den sozialistischen Schnaps-Dackel.

Die weisen und studierten Fachleute des 1. deutschen Arbeiter- und Bauernstaates gaben sich redlich Mühe und so wurde ein wirtschaftliches Erzeugnis entwickelt, dass - im Gegensatz zu vielen westlichen Produkten, die heute die Müllhalden füllen - immer noch Bestand, Wert, und Funktionalität hat.

Der Westen klaute diese Idee des real-sozialistischen Fortschritts und schuf daraus die Serie "Hausmeister Krause". Kampf-Parolen des friedliebenden DDR-Volkes wie: "Alles für den Dackel! Alles für den Staat!" wurden vom Westen einfach übernommen und der neuen Ordnung angepasst: "Alles für den Dackel! Alles für den Club!"

Aufruf:

Proletarier aller Länder vereinigt Euch! Sozialistisches Kulturerbe muss bewahrt bleiben! "Hausmeister Krause" ist der erste erfolgreiche Versuch unserem sozialistischen Schnaps-Dackel Konkurrenz zu machen. Natürlich wird der Wessi auch versuchen, diese kostbare Porzellan-Entwicklung zu ersteigern, um sie zu untersuchen und vielleicht nachbauen zu können.

Genossen! Solidarisiert Euch und sammelt im Kollektiv für ein Höchstgebot!
Es lebe jeder Kampf- und Feiertag mit dem sozialistischen Schnaps-Dackel!